Monat der Menopause: Hautveränderungen in den Wechseljahren von Dr. SHAHZADI HARPER
Dr. Shahzadi Harper ist ein Experte in Perimenopause und Menopause, polyzystisches Ovarialsyndrom, prämenstruelles Stresssyndrom, gesundes Altern und Gewichtsmanagement. Sie glaubt an die frühzeitige Behandlung von Symptomen der Perimenopause und Menopause, um jung und gesund zu bleiben.

WAS IST DIE WECHSELJAHRE?
Die Menopause ist ein natürlicher biologischer Prozess, der das Ende der fruchtbaren Jahre einer Frau markiert. Sie tritt üblicherweise zwischen 40 und 50 Jahren auf und geht mit einem Rückgang der Östrogenproduktion einher, der eine Reihe körperlicher und seelischer Symptome wie Hitzewallungen, Nachtschweiß, Stimmungsschwankungen, Scheidentrockenheit und Schlafstörungen verursachen kann. Ab 40 Jahren können Frauen verschiedene innere und äußere Veränderungen erleben, da der Körper einen natürlichen Alterungsprozess durchläuft.
Insbesondere mit zunehmendem Alter können bei Frauen verschiedene Hautveränderungen auftreten, darunter:
- Feine Linien und Fältchen: Da die Haut Kollagen und Elastin verliert, wird sie weniger fest und geschmeidig, was zur Entstehung von feinen Linien und Falten führen kann, insbesondere um die Augen, den Mund und die Stirn.
- Trockenheit: Mit zunehmendem Alter produziert die Haut möglicherweise weniger Talg, was zu Trockenheit und Schuppenbildung führen kann. Umweltfaktoren wie Kälte oder niedrige Luftfeuchtigkeit können diesen Effekt verstärken.
- Verdünnung: Mit zunehmendem Alter kann die Haut bei Frauen dünner und empfindlicher werden, wodurch sie anfälliger für Blutergüsse und Risse wird.
- Ungleichmäßiger Farbton und Textur: Mit zunehmendem Alter kann die Haut eine ungleichmäßige Textur oder einen ungleichmäßigen Hautton aufweisen, mit Bereichen von Hyperpigmentierung (dunkle Flecken) oder Hypopigmentierung (helle Flecken).
- Erschlaffung und Laxität: Mit abnehmender Elastizität der Haut kann diese an Spannkraft verlieren, was zu Erschlaffung und Absacken der Wangen, der Kieferpartie und des Halses führen kann.
- Verbesserte Sichtbarkeit von Blutgefäßen und Poren: Mit zunehmendem Alter kann die Haut dünner werden, wodurch Blutgefäße und Poren deutlicher sichtbar werden können.
Diese Hautveränderungen können durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden, darunter Genetik, Sonneneinstrahlung, Rauchen und Ernährung. Einige dieser Veränderungen sind zwar ein natürlicher Bestandteil des Alterungsprozesses und lassen sich möglicherweise nicht verhindern, doch es gibt Maßnahmen, die Frauen ergreifen können, um eine gesunde und jugendliche Haut zu bewahren. Ich gebe Ihnen hilfreiche Tipps, wie Sie die Zeichen der Hautalterung, insbesondere ab 30, positiv erleben können. in diesem Blog.
Wie sieht die Realität des Kollagenabbaus im Körper bei Frauen über 30 Jahren aus?
Wie schnell der Kollagengehalt abnimmt, ist individuell verschieden und wird von Faktoren wie Genetik, Lebensstil und Umwelteinflüssen beeinflusst. Studien haben gezeigt, dass Frauen in den ersten fünf Jahren nach den Wechseljahren bis zu 30 % ihres Kollagens verlieren können und danach jährlich bis zu 2 %.
Die Hormone einer Frau spielen eine entscheidende Rolle für ihren Kollagenspiegel und die Kollagensynthese. Während der Perimenopause, der Phase vor der Menopause, die typischerweise zwischen Ende 30 und Anfang 40 beginnt, schwanken und sinken die Östrogenspiegel, was zu einer deutlichen Verringerung der Kollagenproduktion führt. Studien deuten darauf hin, dass während der Perimenopause Die Kollagenproduktion kann um bis zu 30 % sinken.
Das bedeutet, dass Frauen bis zum Alter von 50 Jahren möglicherweise etwa 50 % des Kollagens in ihrer Haut. Dieser Rückgang Durch den Abbau von Kollagen verliert die Haut an Elastizität und Festigkeit, was zur Bildung von Falten und schlaffer Haut führt.
Wussten Sie? Kollagen kann die Gesundheit von Frauen während der Perimenopause und Menopause wirksam unterstützen. In diesen Übergangsphasen sinkt der Östrogenspiegel, was zu einer verminderten Kollagenproduktion und einem verstärkten Kollagenabbau führt. Dies kann verschiedene Symptome wie Hautalterung, Gelenkschmerzen und eine verringerte Knochendichte verursachen.
Die Einnahme von Kollagenpräparaten während der Wechseljahre kann den körpereigenen Kollagenspiegel unterstützen und ein gesundes Altern fördern. Studien deuten darauf hin, dass Kollagenpräparate die Hautelastizität und -feuchtigkeit verbessern, feine Linien und Falten reduzieren und die Hautdichte erhöhen können.
